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Erste Fortbildungsmesse völlig ausgebucht

Von: Daniel Gerhards
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Großer Andrang: 320 Lehrer besuchten die erste Fortbildungsmesse in der Städteregion. Foto: Harald Krömer

Aachen. Viele Besucher sehen sich die unterschiedlichen Stände an. Sie lassen sich Dinge erklären und nehmen Broschüren mit. Abseits der Info-Stände stehen andere in kleinen Gruppen zusammen. Und überall wird viel geredet. Auch Ulla Busch-Büttner schaut sich interessiert um.

Sie ist Lehrerin - wie alle anderen Besucher der Fortbildungsmesse des „Kompetenzteams NRW” für die Lehrerfortbildung in der David-Hansemann-Schule. „Wir haben das in der Form eines Marktplatzes aufgebaut”, erklärt Wolfgang Müllejans, Leiter des Kompetenzteams in der Städteregion. Den Organisatoren sei wichtig, dass die Lehrer die Chance zum Meinungsaustausch bekommen.

Inklusionsgedanke stark verwurzelt

Das schätzt auch Ulla Busch-Büttner. „Ich finde es sehr gut, dass man sich hier mit Lehrern anderer Schulen unterhalten kann. Bei uns ist der Inklusionsgedanke stark verwurzelt. Jetzt konnte ich in Erfahrung bringen, wie weit andere Schulen auf diesem Feld schon sind”, sagt die Lehrerin von der Grundschule Oberforstbach. Die ungezwungene Atmosphäre trug mit dazu bei, dass die erste Auflage der Messe sehr erfolgreich war - sie war mit 320 Teilnehmern völlig ausgebucht.

Die Lehrerfortbildung wurde vor rund drei Jahren regionalisiert und für alle Schulformen auf die sogenannten Kompetenzteams vor Ort übertragen. „Mit der Messe wollen wir das Angebot transparent machen”, erläutern die Co-Leiter des Kompetenzteams, Martina Fleuth und Helmut Hagemann. Und so konnten sich die Teilnehmer außer an den Ständen etlicher außerschulischer Bildungseinrichtungen sowie der Polizei, der Suchthilfe und des städteregionalen Bildungsbüros in 26 Workshops ein Bild von der Bandbreite des Fortbildungsangebots machen. Die Themenpalette reichte von „Gehirngerechtes Lernen” über „Kooperativ unterrichten” bis hin zu „Gute Lernaufgaben am Beispiel: Immer 20”.

Ulla Busch-Büttner besuchte die „Schnupper-Workshops” zum Englischunterricht in der Grundschule und zur Inklusion. „Die Referenten haben uns angeboten in unsere Schulen zu kommen. Ich werde das den Kollegen auf der nächsten Lehrerkonferenz vorstellen.” Für Sonja Deurer war es wichtig „einfach mal einen Überblick über das Angebot zu bekommen”. Die 27-Jährige ist Lehramtsanwärterin an der Aachener Victor-Frankel-Schule. „In der Schule hängen eigentlich auch immer Zettel mit Weiterbildungsangeboten aus. Aber so einen Flyer übersieht man auch mal schnell.”

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Vortrag von Buchautor und Kommunikationstrainer Rudi Rhode. Er erklärte auf witzige, aber einleuchtende Weise, wie wichtig Körpersprache und innere Haltung im Umgang mit Schülern ist: „Mindestens genauso wichtig wie das, was man sagt, ist, wie man es sagt.” Man müsse standhaft bleiben und Rückgrat beweisen.
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