Herzogenrath - Duales Studium: „Helle Köpfe” in Region halten

Duales Studium: „Helle Köpfe” in Region halten

Von: Thomas Vogel
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Stellen Möglichkeiten vor, di
Stellen Möglichkeiten vor, die duale Studiengänge Unternehmen und jungen Menschen bieten: Andreas Beumers (FH, v.l.), Nathalie Malekzadeh (Städteregion), Ingo Klein (Stadt Herzogenrath). Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Technikorientiert und innovativ: Das sind zwei Charakteristika vieler Unternehmen in der Städteregion. Dementsprechend groß ist das Interesse, das benötigte Fach- und Führungspersonal zu rekrutieren.

Duale Studiengänge, wie sie die Fachhochschule Aachen anbietet, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in der Wirtschaft und bei jungen Menschen.

Um jener Zielgruppe die Kombination aus betrieblicher Ausbildung und Studium näher zu bringen, lädt die FH in Zusammenarbeit mit der Städteregion und der Wirtschaftsförderung der Stadt Herzogenrath für Mittwoch, 18. April, 17 Uhr, in das Technologiezentrum Herzogenrath-Kohlnnscheid, Kaiserstraße 100, ein.

Für Unternehmen und Studierende ist das Ausbildungsmodell eine klassische Win-win-Situation, sind die Veranstalter überzeugt. Durch die maßgeschneiderte, den Anforderungen im jeweiligen Betrieb entsprechende Ausbildung und die zusätzliche akademische Qualifikation können Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegentreten und der zunehmenden Spezialisierung in vielen Branchen Rechnung tragen. Außerdem müssen die Absolventen nicht erst mit der Arbeit in der Firma vertraut gemacht werden.

Meist haben sie sich sogar in Studienarbeiten mit konkreten Fragestellungen auseinandergesetzt - ein Technologietransfer findet also schon zu einem frühen Zeitpunkt statt. Unternehmer wissen, was sie mit Absolventen eines Dualstudiums bekommen: hoch qualifiziertes und vor allem leistungsbereites Fachpersonal, das über vier Jahre die Doppelbelastung aus Studium und Beruf gemeistert hat. Die Übernahmequote belegt die Zufriedenheit der Betriebe: Sie liegt bei nahezu 100 Prozent.

Aber nicht alle jungen Leute mit Doppelabschluss bleiben in der Region. „Junge Menschen orientieren sich bei der Ausbildungs- und Jobsuche oft auf Ballungsräume”, erklärt Nathalie Malekzadeh. Sie ist Netzwerkmanagerin in der Städteregion für das EU-Projekt Tetrra, bei dem es um Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und adäquate Personalrekrutierung geht. Vielen sei nicht bewusst, dass auch in der Städteregion eine große Zahl innovativer Unternehmen existiert, die beste Karrierechancen bieten.

Mit der Veranstaltung wollen Malekzadeh, der zuständige Fachmann für duale Studiengänge an der FH, Andreas Beumers, und Ingo Klein von der Wirtschaftsförderung Herzogenrath Firmen davon überzeugen, solche Ausbildungsplätze anzubieten. Zugleich sollen junge Leute das duale Studium durch Beispiele aus der Praxis kennenlernen.

Anmeldungen zu der Veranstaltung „Helle Köpfe für die Region” werden unter Telefon 02406/83151 oder E-Mail an ingo.klein@herzogenrath.de erbeten.
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