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Der Kreis genießt als Kulturregion einen guten Ruf

Von: Jutta Geese
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Aachen. Was die Kulturbeauftragte des Kreises mit einem Jahresetat von gerade mal 5000 Euro auf die Beine stellt, nötigt auch Landrat Carl Meulenbergh eine gehörige Portion Respekt ab.

Immer wieder gelingt es Dr. Nina Mika-Helfmeier, Fördertöpfe oder auch Sponsoren aufzutun und so anspruchsvolle kulturelle Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet zu finanzieren. „Meine persönliche Unterstützung dabei ist eigentlich nur, dass ich sie machen lasse, was sie möchte”, stellt der Landrat fest.

Und er ist damit bislang nicht schlecht gefahren. Ob Kulturprojekte an Schulen, Straßentheaterfestival in allen neun Kreiskommunen, internationaler Cartoon-Wettbewerb, Ausstellungen im Kunst- und Kulturzentrum KuK des Kreises in Monschau, euregionale Projekte oder Förderung junger Künstlerinnen und Künstler: Der Kreis Aachen als Kunst- und Kulturregion genießt dank des Engagements von Mika-Helfmeier landauf, landab einen guten Ruf. Und Wirtschaftsförderer erkennen mittlerweile an, dass Kultur als „weicher Standortfaktor” für Unternehmen gilt.

„Pionierarbeit geleistet”

Das Kuk, das Ausstellungs- uns Atelierhaus ist, ist nach Meinung von Meulenbergh „nach wie vor ein Highlight”. Und Mika-Helfmeier betont, „dass wir hier in der Kulturwirtschaft Pionierarbeit geleistet haben, als wir als erster Kreis vor zehn Jahren damit begonnen haben”. Das Kuk, das seit 2001 als kulturelles Gründerzentrum Künstler beim Sprung in die wirtschaftliche Selbstständigkeit unterstützt, habe sich zu einer „Ideenschmiede” entwickelt, von der auch auch Schulen profitieren.

Auch außerhalb des KuK spielt „Kunst an Schulen” eine große Rolle. Nahmen im vergangenen Jahr 19 Schulen an dem Förderprogramm des Landes teil, sind es in diesem Jahr bereits 40. Und für das kommende Schuljahr können Kinder und Jugendliche aus bis zu 55 Schulen mitmachen und unter Anleitung von Profis Tanz- und Theaterprojekte entwickeln, E-Books samt Illustrationen oder Krimis schreiben. Derzeit läuft parallel dazu ein Projekt, in dem sich Gruppen aus zehn Schulen mit dem Thema „Heimat” auseinandersetzen. Die Ergebnisse werden im Mai präsentiert.

Passend zur Gründung der Städteregion in diesem Jahr ist das Thema des Internationalen Cartoon-Wettbewerbs: Zeichner aus aller Welt werden kreativ der Frage „Stadt = Metropole, Land = Provinz?” nachgehen. Die besten Arbeiten werden in den Sommerferien präsentiert. Wo? Im KuK.
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