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Arbeitslosenzahl ist in einem Jahr deutlich gesunken

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Städteregion. Ende Dezember 2016 waren beim Jobcenter der Städteregion 9368 Männer und 7675 Frauen arbeitslos gemeldet.

Gegenüber dem Vorjahresmonat, Dezember 2015, waren das insgesamt 1319 Personen oder 7,2 Prozent weniger. Gegenüber November 2016 waren 40 Arbeitslose mehr registriert.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen – Menschen, die ein Jahr und länger arbeitslos sind – nimmt ab. Während im November 2016 noch 9705 Langzeitarbeitslose registriert wurden, waren es im Dezember 9656. Im Vergleich zum Dezember 2015 waren 293 Personen oder 2,9 Prozent weniger Menschen langzeitarbeitslos.

Gesunken ist auch die Zahl der arbeitslosen unter 20 Jahre, auf 285 im Dezember, das waren 29 junge Frauen und Männer weniger als im November, das entspricht einem Rückgang um 9,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es in dieser Gruppe einen Rückgang um 46 Personen oder 13,9 Prozent.

Dagegen stieg der Anteil ausländischer arbeitsloser Menschen von 5140 im November auf 5268 im Dezember 2016. Ein Grund hierfür kann, so das Jobcenter, der Wechsel von Flüchtlingen aus der Zuständigkeit des Asylbewerberleistungsgesetzes in die des Jobcenters (SGB II) sein, der mit der Anerkennung durch das Bundesamt für Flucht und Migration erfolgt.

„Erfreulicherweise fiel der jahreszeittypische Anstieg der Arbeitslosigkeit aufgrund der milden Witterung im Dezember sehr schwach aus. Leider stieg die Zahl jener Menschen, die auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen sind, zuletzt aber wieder an. Insbesondere bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigen ist eine starke Zunahme zu erkennen. Sicherlich spielt hier die Zuwanderung anerkannter Asylsuchender eine Rolle“, erklärt Manfred Kreutzer, stellvertretender Geschäftsführer des Jobcenters.

Im Dezember 2016 waren insgesamt 52 681 Menschen in der Städteregion auf Leistungen des Jobcenters angewiesen, davon waren 38 753 erwerbsfähig (+ 292) und 13 928 nicht erwerbsfähig, das sind meist Kinder unter 15 Jahre.

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