Zeitung: Mutmaßlicher Mörder von Lea Sofie als Gewalttäter bekannt

Von: dapd-nrw
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Lea Sophie
Ein Foto der getöteten Lea-Sophie steht am 23.12.2012 vor dem Bezirksrathaus in Köln-Chorweiler (Nordrhein-Westfalen). Die kleine Lea-Sophie in Köln wurde nur zwei Jahre alt. Der Lebensgefährte ihrer Mutter hat gestanden, ihr massive Kopfverletzungen zugefügt zu haben - aus nichtigem Anlass. Foto: dpa

Köln. Rund eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf die zweijährige Lea Sofie aus Köln-Chorweiler sind neue Details bekannt geworden. Der mutmaßliche Mörder des Mädchens war der Polizei als Gewalttäter bekannt, wie die „Kölnische Rundschau” (Samstagausgabe) unter Berufung auf Ermittlerkreisen berichtete.

Aus polizeilichen Akten gehe hervor, dass der 23-Jährige im Jahr 2011 zweimal wegen häuslicher Gewalt aus der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin verwiesen worden sei. Die Beamten hätten Rückkehrverbote für jeweils zehn Tage ausgesprochen.

Im Herbst dieses Jahres sei der 23-Jährige dann aus der Wohnung seiner damaligen Lebensgefährtin ausgezogen. Mit ihr habe er einen einjährigen Sohn, von Übergriffen gegen dieses Kind sei nichts bekannt. Vor zwei Monate sei der Tatverdächtige dann in die Wohnung von Lea Sofies Mutter gezogen.

Den Ermittlungen zufolge soll er der Zweijährigen dort in der vergangenen Woche tödliche Kopfverletzungen zugefügt haben. Die Mutter meldete das Mädchen dann als vermisst, am Freitagabend wurde die Leiche von der Polizei am Fühlinger See gefunden.

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