Radarfallen Blitzen Freisteller

Zahl der Unfalltoten auf historischem Tiefstand

Von: red
Letzte Aktualisierung:
Unfallprävention
Die Zahl der tödlichen Unfälle in der Region ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Foto: dpa

Region Aachen. Die Zahl der Unfalltoten in der Region ist im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand gesunken - obwohl es insgesamt mehr Unfälle gegeben hat. Gab es 2009 noch 44 Unfalltote, waren es 2010 31. Lediglich in Düren gab es mehr Tote auf den Straßen als im Vorjahr.

Im Kreis Düren ist die Zahl der Unfälle um 7,9 Prozent auf 7452 Fälle gestiegen. 13 Personen verloren auf den Straßen ihr Leben, drei mehr als im Vorjahr.

Wie Landrat Wolfgang Spelthahn weiter mitteilte, sank die Zahl der Verletzten jedoch gleichzeitig um 6,1 Prozent auf 986 Personen. Und damit auf den niedrigsten Wert seit zehn Jahren. Erfreuliche Rückgänge kann die Kreispolizeibehörde auch bei der Zahl der verunglückten Senioren ab 65 Jahren (minus 9,5 Prozent) sowie bei Radfahrern (minus 11,6 Prozent) und Motorradfahrern (minus 26,2 Prozent) vermelden.

Vor allem bei den Kradfahrern in der Eifel zahle sich der Überwachungsdruck der Polizei per Laser-Motorrad aus, so Spelthahn. Die Kontrolle der Kradfahrer werde ein Schwerpunkt für das laufende Jahr bleiben. Außerdem sollen Radfahrer und junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren am Autosteuer im Blick gehalten werden.

Weniger Tote, weniger Unfälle, weniger Verletzte in der Städteregion

In der Städteregion ist die Zahl der Unfalltoten auf einen historischen Tiefstand gesunken: Starben 2009 noch 16 Menschen im Straßenverkehr, waren es im Vorjahr neun. Zudem wurden bei einer sinkenden Unfallzahl (18.707; 2009: 18.842) weniger Menschen verletzt (2082; 2009: 2534). „Neben vielen anderen Einflussfaktoren schreiben wir uns diese Entwicklung zu einem Gutteil auf unsere Fahnen.

Wir sehen uns in unserer Konzeption bestätigt”, sagte Ralf Mallmann, Leiter der Direktion Verkehr im Aachener Polizeipräsidium, am Dienstag bei der Vorstellung der Unfallstatistik 2010. Zufrieden zeigte sich Bärbel Feldmann-Beuß als Vertreterin von Polizeipräsident Klaus Oelze auch mit anderen Zahlen: Denn im Jahr 2010 wurden auch weniger Unfälle mit Kindern (159; 2009: 224), Radfahrern (335; 2009: 448) und Senioren (189; 2009: 253) registriert.

Mehr Schwerverletzte im Raum Heinsberg

Mehr Schwerverletzte, weniger Leichtverletzte als im Jahr zuvor: Diese Tendenzen prägen die Verkehrsunfalllage 2010 im Kreis Heinsberg. Insgesamt 6667-mal krachte es im vergangenen Jahr im Kreisgebiet - ein Anstieg um 2,5 Prozent.

Besonders deutlich ist die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen: von 18 im Jahr 2009 auf neun. Damit wurde fast ein historischer Tiefstand verzeichnet, fiel doch bislang nur im Jahr 2007 die Zahl mit sieben Todesopfern noch niedriger aus. Mehr Schwerverletzte (206) waren zu behandeln. Hingegen sank die Zahl der Leichtverletzten auf 937.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert