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Wohnungsbrand: Drei Menschen von der Feuerwehr gerettet

Von: zva
Letzte Aktualisierung:
Feuer Würselen
Bei einem Wohnungsbrand auf der Oppener Straße in Würselen sind drei Menschen von der Feuerwehr gerettet worden. Foto: Ralf Roeger

Würselen. Bei einem Wohnungsbrand auf der Oppener Straße in Würselen sind in der Nacht zum Samstag drei Menschen von der Feuerwehr gerettet worden. Sechs Personen hatten sich bereits selbst ins Freie gerettet.

Kurz nach Mitternacht entsandte die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungsdienst- und Feuerwehrkräften zu einem Brand in einem Wohnhaus an der Opppener Straße, weil sich noch mehrere Bewohner in dem Haus befanden.

Beim Eintreffen der Wehr brannten zwei Zimmer im hinteren Bereich auf der ersten Etage in voller Ausdehnung. Sechs Personen hatten sich nach Angaben von Feuerwehrsprecher Ralf Jüsgens ins Freie gerettet. Drei weitere wurden über eine Steckleiter von einem Vordach im Hinterhof in Sicherheit gebracht. Alle neun Bewohner wurden von einem Notarzt untersucht. Mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurden sechs Menschen in Krankenhäuser gebracht.

Gleichzeitig drang ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Feuerwehr-Trupp über die Drehleiter ins erste Obergeschoss vor. Ein weiterer Trupp ging im Hinterhof über das Treppenhaus vor. Die Einsatzkräfte schafften es, nach kurzer Zeit die Flammen zu löschen.

Jüsgens: „Mit einer Wärmebildkamera wurde das gesamte Gebäude kontrolliert. Einzelne Brandnester konnten dabei in einer Zwischendecke gefunden und abgelöscht werden, dann wurde mit einem Überdrucklüfter der Brandrauch entfernt.”

Auch das angrenzende Wohnhaus wurde von den Einsatzkräften kontrolliert, jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die zusätzliche angeforderte Drehleiter der Alsdorfer Wehr wurde nicht glücklicherweise mehr benötigt. Beim Großeinsatz an der Oppener Straße waren laut Jüsgens 75 Kräfte der hauptamtlichen Wache und der Löschzüge Würselen-Mitte, Broichweiden und Bardenberg unter der Leitung von Horst Gärtner etwa zwei Stunden lang im Einsatz. Danach blieb aus Sicherheitsgründen noch eine Brandwache vor Ort.

Noch in der Nacht nahmen Experten der Kripo die Ermittlungen zur Brandursache auf.
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