Sittard-Geleen: Amoniak-Leck löst Alarm in Industriekomplex Chemelot aus

Wieder Vorfall in Industriepark Chemelot

Von: kt/hau
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Die Ursache für das Leck war zunächst nicht bekannt. Symbolfoto: Colourbox

Sittard-Geleen. Da aus einem kleinen Leck Amoniak ausgetreten war, wurde im niederländischen Industriekomplex Chemelot am Mittwochmorgen Alarm ausgelöst. Sicherheitshalber waren angrenzende Straßen sowie die Ausfahrt „Sittard“ der Autobahn 2 gesperrt worden. Laut Feuerwehr handelte es sich um einen kleinen Unfall.

Wie die niederländische Tageszeitung „De Limburger“ berichtet, kam die Meldung von dem Leck gegen 7.30 Uhr. Bei der Produktion für einen Grundstoff von Nylon ist am Morgen eine unbekannte Menge Ammoniak ausgelaufen. Um 8.25 Uhr teilte die Feuerwehr mit, dass keine gefährlichen Substanzen außerhalb des Geländes bei Sittard-Geleen verbreitet wurden. Das Loch war um 9 Uhr wieder abgedichtet, alle Sperrungen konnten zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

Vorher kam es durch diese zu zahlreichen Staus um das Gebiet. Die Ursache für das Leck sei laut Aussagen eines Chemelot-Sprechers noch nicht bekannt. Nach einem Störfall im Industriekomplex war erst vor wenigen Tagen in 45 der 60 Betriebe der Betrieb zeitweise komplett eingestellt worden. 

Die Sicherheit auf dem weitläufigen Chemiekomplex wird seit Februar dieses Jahres durch einen staatlichen Sicherheitsrat  untersucht, nachdem es Ende letzten Jahres zu einem Brand bei einem der größten dort angesiedelten Betriebe, Sabic, gekommen war. Dabei war ein Mitarbeiter zu Tode gekommen. Ob die jüngsten Zwischenfälle in den Untersuchungsbericht aufgenommen werden, ist nach Angaben eines Sprechers noch nicht klar. Das Ergebnis soll nach einem Bericht der Tageszeitung „De Limburger“ bis Mitte nächsten Jahres vorgelegt werden.

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