Düsseldorf - Wetter in NRW bleibt vorerst winterlich

Wetter in NRW bleibt vorerst winterlich

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. Aufgrund des winterlichen Wetters hat es in Nordrhein-Westfalen mehrere Glatteisunfälle gegeben.

Nach Polizeiangaben vom Dienstag kamen dabei zwei Menschen ums Leben, mehrere Personen wurden zudem verletzt. Auch in den nächsten Tagen muss in NRW mit Schnee und glatten Straßen gerechnet werden.

Auf der Bundesstraße 1 bei Schlangen (Kreis Lippe) starb am Montagabend ein 22-jähriger Autofahrer. Der Mann war mit seinem Wagen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Der Pkw stellte sich quer und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Beifahrerseite gegen eine Sattelzugmaschine samt Auflieger prallte.

Dessen 39-jähriger Fahrer war mit einer Ladung von rund 22 Tonnen Spanplatten in Richtung Paderborn unterwegs und hatte keine Möglichkeit auszuweichen. Der 22-Jährige konnte durch Rettungskräfte nur noch tot aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Ein 70 Jahre alter Jäger aus Köln starb am Montagabend auf dem Rückweg von einem Jagdausflug im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz bei einem Verkehrsunfall. Der Geländewagen des Mannes war auf einem abschüssigen Waldweg vom Weg abgekommen und eine Böschung hinunter gestürzt. Der Wagen überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Der 70-jährige Fahrer wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

In der Nacht zum Dienstag ereigneten sich auf der Autobahn 2 bei Rheda-Wiedenbrück sowie zwischen Gütersloh und Bielefeld drei Lkw-Unfälle auf glatten Fahrbahnen. Dabei entstand laut Polizei erheblicher Sachschaden.

In Hückelhoven (Kreis Heinsberg) erlitten am Montagabend vier Menschen schwere Blessuren. Eine 35-Jährige war mit ihrem Wagen in einer Kurve auf glatter Straße gegen einen Traktor geschleudert. Beide Fahrer wurden schwer verletzt. Die beiden Kinder im Wagen der Frau im Alter von zwei und fünf Jahren erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

In Bedburg-Hau (Kreis Kleve) war ein 29-Jähriger in der Nacht zum Dienstag mit seinem Fahrzeug in einer Linkskurve gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Auf der Landstraße 580 bei Dülmen (Kreis Coesfeld) war in der Nacht zum Dienstag ein 31-Jähriger mit seinem Auto mehreren Rehen ausgewichen. Dabei rutschte der Wagen auf glatter Fahrbahn in den Straßengraben. Dabei verletzte sich der Bochumer leicht.

Auch in den nächsten Tagen bleibt das Wetter winterlich. Am Mittwoch komme im Rheinland etwas Schneefall auf, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Vereinzelt sei auch gefrierender Regen möglich. In Westfalen bleibe es meist trocken. Die Temperaturen lägen bei minus zwei bis plus einem Grad, im Bergland bei minus vier Grad.

In der Nacht zum Donnerstag fällt der Prognose zufolge noch geringfügig Schnee, teils mit Regen vermischt. Die Temperatur sinkt auf bis zu minus neun Grad. Am Donnerstag soll es ein wenig schneien. Die Temperaturen liegen bei zwischen minus zwei und plus zwei Grad, im Bergland um minus vier Grad. In der Nacht zum Freitag sinkt die Temperatur stellenweise bis auf minus zehn Grad.
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