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Weniger Schnee: Verkehrslage entspannt sich

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Aachen/Düsseldorf. Nach dem schneebedingten Verkehrschaos am Freitag hat sich die Situation in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend beruhigt. Da in der Nacht nur noch wenig Schnee fiel, meldeten Polizei und Flughäfen am Samstag einen ruhigen Start ins vierte Adventswochenende.

Kurz vor Heiligabend bleibt eine Frage spannend: Wird es weiße Weihnacht geben? Meteorologe Andreas Wagner vom Wetterdienst Meteomedia in Bochum sprach von einem Wetter-Krimi.

Trotz aller Entspannung sorgte der Winter auch am Samstagvormittag für Behinderungen bei der Bahn. Man habe noch „etwas größere Probleme mit der Fahrplanpünktlichkeit”, sagte ein Sprecher. Im Vergleich zu Freitag sei die Lage in NRW aber deutlich entspannter. Streckensperrungen gebe es keine mehr, nur noch die eine oder andere Weichenstörung.

Ein Mitarbeiter der Landesleitstelle der Polizei sprach von einer sehr ruhigen Verkehrslage - sie sei „ganz klar im Kontrast zu gestern”. Allein von Freitagmittag bis zum Abend hatten sich auf den Straßen zwischen Rhein und Weser fast 900 witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereignet.

Am Flughafen Köln-Bonn waren die Start- und Landebahnen am Samstag schneefrei. Sofern es zu Ausfällen und Umleitungen komme, liege das an anderen Flughäfen wie Amsterdam oder Frankfurt, die stärker mit dem Wetter zu kämpfen hätten, sagte eine Mitarbeiterin des Flughafens.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern sei NRW von der weißen Pracht „weitestgehend verschont” geblieben, sagte Wagner von Meteomedia. Dafür sei es mit Temperaturen von bis zu minus 18 Grad „grimmig kalt” gewesen, sagte der Meteorologe.

Zwar gehe es „zuerst mal weiter mit dem Winter”, blickte Wagner auf die kommenden Tage. Jedoch erwarte er „nichts, was irgendwie zum Verkehrszusammenbruch führen wird”. Eine weiße Weihnacht wollte der Experte noch nicht versprechen. Derzeit kämpften warmes Tauwetter und eine Kaltfront um die Vorherrschaft in NRW. „Das ist momentan spannender als ein Tatort in der ARD”, sagte Wagner.
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