WDR schneidet Papstsketch aus der „Stunksitzung”

Von: epd
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Köln. Der Westdeutsche Rundfunk wird die umstrittene Satire der Karnevals-„Stunksitzung” über den früheren Augsburger Bischof Walter Mixa nicht zeigen. Die 90-Minuten-Fassung soll an Weiberfastnacht am 3. März ausgestrahlt werden.

Das sagte WDR-Sprecherin Kristina Bausch dem „Kölner Stadt-Anzeiger”. Der Sketch um den ehemaligen katholischen Bischof hatte bei Unionspolitikern und Zuschauern für Empörung gesorgt.

In der umstrittenen Szene spielt der Kabarettist Bruno Schmitz einen angetrunkenen Mixa, der den Papst unter anderem als „das Frettchen des Herrn” bezeichnet. Die WDR-Sprecherin betonte, dass es bei der Auswahl der gezeigten Nummern nicht nur um die grundsätzliche Entscheidung gehe, die im Einklang mit den Programmgrundsätzen gefällt werde müsse, sondern auch um die künstlerische Seite: „Bei so viel gutem Material, das hier vorliegt, will man nur das beste senden.”
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