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Vierfacher Mordversuch: Haus mit Familie angezündet

Von: dpa
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Mönchengladbach. Ein 41-jähriger Mönchengladbacher steht unter dem Verdacht des vierfachen Mordversuchs. Ein Richter erließ am Dienstag Haftbefehl gegen den Mann.

Er soll in der Nacht zum Samstag versucht haben, seine Familie auszulöschen. Dazu habe er Benzin im Eingangsbereich vor einem Mehrfamilienhaus verschüttet und angezündet, berichtete Staatsanwältin Carola Guddat am Dienstag.

In dem Haus hielten sich zur Tatzeit fünf Menschen auf - vier Bewohner und ein Besucher. Nur weil sich das Benzin mit einem Knall entzündete und dadurch Nachbarn aufgeschreckt wurden, habe das Feuer schnell gelöscht werden können. Ein Kind habe dennoch eine Rauchvergiftung erlitten.

Der 41-Jährige hatte die Tat betrunken einem Taxifahrer gestanden und dabei nach Brandrauch gerochen. Der Taxifahrer hatte die Polizei alarmiert, die den Mann festnahm. Da durch den schnellen Löscheinsatz nur geringer Sachschaden entstand, war der alkoholkranke mutmaßliche Brandstifter nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden.

Erst ein Brandermittler stellte fest, dass die Bewohner nur durch Zufall dem Flammentod entkamen. Das Feuer hatte sich durch den Briefkasten bereits ins Innere des Hauses gefressen.

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