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Vier weitere Schweinegrippefälle in Aachen

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Schweinegrippe
Grippemittel wie Tamiflu oder Relenza sollten bei Kindern nicht verabreicht werden, so britische Forscher. Foto: ddp

Aachen. Sechs Schweinegrippefälle hat das Gesundheitsamt für die Stadt Aachen nun registriert. Zu den zwei bekannten Fällen - die Personen sind mittlerweile wieder gesund - kamen am Donnerstag vier weitere hinzu.

Alle akut erkrankten Patienten können nach Aussage der Stadt zu Hause behandelt werden.

Ein 50 Jahre alter Mann ist infiziert, nachdem er Kontakt mit dem sechs Jahre alten Mädchen gehabt hatte, das am Sonntag vor zwei Wochen von Manila über Hongkong kommend in Frankfurt gelandet und danach an Schweinegrippe erkrankt war.

Bei den weiteren neuen Fällen handelt es sich um einen 19-jährigen Mann, der nach einem Spanienurlaub erkrankte, eine 36 Jahre alte Frau, die in Kalifornien war, und um eine 40 Jahre alte Frau.

Letztere hat sich nach einem Kontakt über einen Erkrankungsfall im Kreis Aachen angesteckt, der wiederum über einen Erkrankten im Kreis Düren infiziert wurde.

Der erste Fall von Schweinegrippe in Aachen war am 19. Juni bekannt geworden. Bei einer 72-jährigen Frau war die Erkrankung zweifelsfrei diagnostiziert worden. Ein erster Verdacht bei einem 29-Jährigen hatte sich hingegen nicht bestätigt.

Das städtische Gesundheitsamt geht davon aus, dass es in den nächsten Tagen und Wochen weitere Erkrankungsfälle geben wird. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erklärt, dass die Ausbreitung des Virus nicht mehr aufzuhalten ist.

Derzeit sind die Krankheitsverläufe aber nach Aussage von Dr. Hubert Plum, Leiter des Gesundheitsamtes, sehr mild. Die ambulante Versorgung funktioniere - so Plum - sehr gut, Arztpraxen und Krankenhäuser seien bestens vorbereitet.

Auch die Labor-Kapazität sei sehr gut. Gleichwohl sollte weiter versucht werden, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, um Zeit für die Entwicklung des Impfstoffs zu gewinnen, an dem mit Hochdruck gearbeitet wird.
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