Vier Obdachlose im Winter in NRW erfroren

Von: ddp
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Düsseldorf. Der harte Winter hat vier Obdachlose in Nordrhein-Westfalen das Leben gekostet. In Iserlohn, Wuppertal, Münster und Nettetal sei jeweils ein Mann erfroren, sagte ein Sprecher der Diakonie Rheinland Westfalen-Lippe am Dienstag in Düsseldorf.

Laut Diakonie und Westfälischem Herbergsverband hat sich die Situation der Wohnungslosen im Vergleich zu früheren Jahren damit trotzdem verbessert. Als Grund nannte WHV-Geschäftsführer Jan Orlt das gute Hilfesystem. Es habe in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass auch in Großstädten immer weniger Menschen schutzlos auf der Straße hätten leben müssen.

Trotz der positiven Entwicklung forderte Orlt weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Obdachlosen. So müssten gerade im Winter „auch U-Bahnstationen, Bahnhöfe und andere geeignete öffentliche Gebäude für Wohnungslose geöffnet sein”, erklärte der WHV-Geschäftsführer.

Der Westfälische Herbergsverband ist Teil der Diakonie Rheinland Westfalen-Lippe. Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe der Diakonie und anderer Träger bieten Obdachlosen unter anderem Schlaf- und Waschmöglichkeiten. In einigen Städten bieten sie den Angaben zufolge auch warmes Essen an. Außerdem finden Obdachlose dort Schutz vor Schnee, Eis und Unwettern.

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