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Viele Busse in der Eifel stehen still

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Dieser Bus der RVE ist am Dienstag in der Eifel von der Straße abgekommen und in einen Graben gerutscht. Foto: Schepp

Aachen/Düren. Die Polizei berichtet über viele Unfälle, in der Eifel fährt kein Bus der RVE mehr und die Meteorologen warnen vor Unwetter. In der Eifel wurde aufgrund der Wetterbedingungen der RVE-Busverkehr ab Roetgen am Dienstagmittag komplett eingestellt, nachdem ein Bus in einen Graben gerutscht war.

Bis zum Mittag hat die Polizei in der Städteregion bereits 42 Verkehrsunfälle gezählt, davon zwei Unfälle mit jeweils einer leicht verletzten Person. Daneben hatten eine Reihe von liegen gebliebenen Fahrzeugen Behinderungen verursacht.

Hier waren es meistens Lastwagen und Busse die sich an Steigungen quer stellten, woraufhin es dann im Umfeld zum Stillstand kam.

Aufgrund von Schnee und Eis hat die Polizei im Kreis Düren am Dienstagvormittag drei Straßen für den Verkehr vorübergehend gesperrt. Davon betroffen sind die Strecken zwischen Nideggen-Berg nach Heimbach, von Boich nach Üdingen und nach Thum.

Die Polizei appelliert an die Fahrzeugführer, sich nur mit wintertauglichen Fahrzeugen im Verkehrsraum zu bewegen und auf überflüssige Fahrten ganz zu verzichten.

Laut Wetterdienst gibt es weiterhin starken Schneefall mit Neuschneemengen von fünf bis zehn, in höheren Lagen 15 Zentimetern. In Verbindung mit wiederholten Böen um 65 km/h (Stärke 7 bis 8) sind zunehmend auch starke Schneeverwehungen zu erwarten. Zudem besteht hohe Gefahr von Schneebruch durch Nassschnee. Am Dienstagnachmittag und Abend steigt die Schneefallgrenze vorübergehend auf 400 Meter.

Die Polizei appelliert an die Fahrzeugführer, sich nur mit wintertauglichen Fahrzeugen im Verkehrsraum zu bewegen und auf überflüssige Fahrten ganz zu verzichten.

Wegen winterlicher Straßenverhältnisse gab es nach Polizeiangaben in weiten Teilen von NRW Behinderungen im Straßenverkehr. Vor allem auf Nebenstrecken sowie an Steigungen kamen Autofahrer vielfach nur schleppend voran. Tausende Kinder mussten wegen des Wetters nicht in die Schule. Laut Polizei kam es zu zahlreichen witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Allein von Montagfrüh (5.00 Uhr) bis Dienstagfrüh (5.00 Uhr) registrierte die Polizei landesweit rund 900 Unfälle mit einem Toten und 64 Verletzten. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 2,3 Millionen Euro. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte den Angaben zufolge 177 Mal ausrücken.
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