Verviers: Tiefkühltruhen-Mörder schuldig gesprochen

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Ist schuldig gesprochen worden: Der Teifkühltruhenmörder von Verviers, der seine Frau und seinen Sohn erst umgebacht hat und dann Teile von ihnen im Gefrierfach hortete. Foto: belga

Verviers. Der sogenannte Tiefkühltruhen-Mörder von Verviers ist am Donnerstagabend schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass der Mann im Sommer 2007 seine Frau und ihren Sohn ermordete.

Im April 2007 hatte der Angeklagte seine Frau und deren elfjährigen Sohn mit Messerstichen getötet und die Leichen in eine Tiefkuhltruhe gelegt. Der Mörder war aufgeflogen, weil eine Bekannte drei Monate später Essensreste in den Kühlschrank stellen wollte und die Leichen dabei entdeckte.

Zum Prozessauftakt hatte der 46-Jährige Teile seines Geständnisses widerrufen. Nicht er, sondern seine Frau hätte den kleinen Jungen bei dem heftigen Streit getötet.

Die Geschworenen sprachen ihn des doppelten Mordes schuldig. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert. Die Jury berücksichtigte aber, dass der Angeklagte bereits mehrere Monate vor der Tat versucht hatte, seine Frau zu töten. Außerdem habe er seine Frau bedroht, weil sie ihn verlassen wollte.

Am Freitag soll das Gericht das Strafmaß festlegen. Es wird erwartet, dass der Angeklagte lebenslänglich hinter Gitter muss.
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