Verschwundene Mädchen wieder da

Von: dpa
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Viersen. Zwei in Viersen verschwundene Mädchen sind einen Tag später im benachbarten Mönchengladbach wohlbehalten wieder aufgetaucht.

Die elf und zwölf Jahre alten Schwestern seien dort „bei Verwandten aufgeschlagen”, sagte ein Polizeisprecher in Viersen am Mittwoch. Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz hatten mit einem Großeinsatz und rund 70 Mann und Hunden stundenlang nach den Kindern gesucht. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz, Maisfelder wurden durchkämmt.

Die Schwestern waren am Dienstagabend zum Gassi-Gehen mit dem Hund der Familie aufgebrochen. Als der Hund nach einer Stunde alleine zurück kam, alarmierten die Eltern die Polizei. Am Mittwoch um 9.30 Uhr kam schließlich der erlösende Anruf der Verwandten aus Mönchengladbach, dass die Mädchen dort aufgetaucht seien.

Die Kinder erzählten, dass sie aus Abenteuerlust den größten Teil der Nacht unter der Plane einer Strohmiete und auf einem nahe gelegenen Bauernhof verbracht hätten. Aus ihren Verstecken hätten sie auch Polizisten gesehen.

Als ihnen dann bewusst wurde, dass die Beamten wohl nach ihnen suchten, habe sie offenbar der Mut verlassen, nach Hause zu gehen. Sie seien deshalb zu Fuß zum nächsten Bahnhof gegangen und vor dort aus mit dem Zug zu den Verwandten nach Mönchengladbach gefahren.

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