Köln - Verletzte bei illegalem Wettrennen mit Kleintransportern

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Verletzte bei illegalem Wettrennen mit Kleintransportern

Von: dpa
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Blaulicht Symbol Polizei Polizeiwagen Auto Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa
In Köln-Merkenich ist ein mutmaßliches Autorennen mit Kleintransportern mit Unfällen geendet. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa

Köln. Bei einem mutmaßlichen Wettrennen mehrerer Kleintransporter-Fahrer in Köln sind am Donnerstagabend drei Menschen verletzt worden. Darunter ist auch ein unbeteiligter Autofahrer. Einer der Transporter fuhr auf ein vor ihm fahrendes Auto auf und kollidierte dann noch mit einem entgegenkommenden Pkw, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Alle drei Kleintransporter und die Führerscheine der Fahrer wurden beschlagnahmt - wegen des Verdachts eines illegalen Rennens.

Wie schnell sie unterwegs waren, war zunächst nicht bekannt. „Wir haben auf jeden Fall Augenzeugen, die gesagt haben, dass die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren und wohl auch ziemlich dicht aufgefahren sind”, sagte am Freitag ein Sprecher der Kölner Polizei. Zwei der Fahrer seien 19 Jahre alt, der dritte 20.

Die Kleintransporter waren Polizei-Angaben zufolge zu einem Gewerbegebiet in Köln-Merkenich unterwegs. Es habe sich um gemietete Lieferfahrzeuge gehandelt, die für den Online-Händler Amazon unterwegs gewesen seien.

In Köln gab es in den vergangenen Jahren mehrere Aufsehen erregende Fälle von Autorennen. So beginnt am kommenden Montag (12. März) vor dem Kölner Landgericht ein Revisionsprozess gegen zwei junge Männer, die bereits wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen verurteilt worden waren. Sie hatten 2015 den Tod einer Radfahrerin verschuldet. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil teilweise aufgehoben, weil er die Aussetzung zur Bewährung für nicht angemessen hielt.

Speziell für illegale Autorennen wurde im vergangenen Jahr der Strafrahmen verschärft. Wird bei einem Rennen jemand verletzt oder getötet, drohen den Verursachern seitdem bis zu zehn Jahre Haft.

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