Verkehrstote: Euskirchen trauriger Spitzenreiter

Von: dpa
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zahl der verkehrstoten steigt in NRW
Den traurigen Rekord bei den Verkehrstoten in NRW hat im Jahr 2011 der Kreis Euskirchen gehalten. In dem Eifelkreis starben 13 Menschen je 100.000 Einwohner im Verkehr - mehr als in allen anderen Städten oder Kreisen des Landes, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Foto: dpa

Düsseldorf/Euskirchen. Den traurigen Rekord bei den Verkehrstoten in NRW hat im Jahr 2011 der Kreis Euskirchen gehalten. In dem Eifelkreis starben 13 Menschen je 100.000 Einwohner im Verkehr - mehr als in allen anderen Städten oder Kreisen des Landes, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Auf den Rängen zwei und drei der tödlichen Verkehrsunfälle folgen Kreise im Münsterland: Hier kamen statistisch gesehen in den Kreisen Coesfeld 9 und in Borken 8 Menschen je 100.000 Einwohner ums Leben. Am anderen Ende liegt Oberhausen, wo es keine Verkehrstoten gab.

2011 war erstmals seit Jahren NRW-weit die Zahl wieder in die Höhe geschnellt. 634 Menschen verloren ihr Leben auf den Straßen des Landes, 15 Prozent mehr als 2010. Besonders die schwächsten Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Radler, sind gefährdet. Killer Nummer eins ist zu schnelles Fahren.

Zählt man neben den Toten auch die Verletzten mit, so hält Köln den Negativrekord. In der größten Stadt im Land gab es im vergangenen Jahr pro 100.000 Einwohner 595 verletzte oder getötete Verkehrsteilnehmer. Auf den nächsten Rängen folgen der Kreis Euskirchen mit 579 Verunglückten sowie Münster mit 578.

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