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Verdächtiger Fund in Düren: Züge standen still

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
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Verdächtige Tasche im Fahrstuhl: Der Dürener Bahnhof wurde während des Einsatzes von der Polizei gesperrt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Nichts ging mehr. Am Dürener Bahnhof standen am Dienstag zwischen 9.30 und 12.05 Uhr alle Züge still. Der Grund: Ein Reisender hatte gegen 8.45 Uhr einen verdächtigen Gegenstand im Fahrstuhl zu Gleis 1 gemeldet und damit einen Einsatz der Bundespolizei ausgelöst

Experten untersuchten die Tasche und stellten gegen Mittag fest: sie ist ungefährlich.

Vorsorglich war der gesamte Bahnhof aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt worden. Bei Bedarf wurden Reisende mit Taxen Richtung Aachen und Köln transportiert, teilte ein Notfallmanager der Bahn mit.

Bei der Überprüfung der Plastiktüte, in der sich eine Metalldose und ein Kabel befanden, wurde auch ein so genanntes Wassergewehr eingesetzt. Einzelheiten nannten die Behörden am Dienstag aus „einsatztaktischen Gründen” nicht. Durch den vorsorglichen Alarm betroffen war vorwiegend die Eisenbahnhauptstrecke zwischen Aachen und Köln.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gepäckstücke „niemals unbeaufsichtigt in Bahnhöfen abgestellt werden dürfen”. Dadurch entstandene Kosten aufgrund eines Polizeieinsatzes würden grundsätzlich dem Verursacher in Rechnung gestellt. Hinzu kämen gegebenenfalls Schadenersatzforderungen der Deutschen Bahn oder Dritter.

Die Bundespolizei bietet eine kostenlose Hotline (08006888000), wenn Reisende Beobachtungen machen, die ihnen verdächtig oder meldenswert vorkommen.
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