Aachen - Unwetter legt die „Rettende Hand” lahm

Unwetter legt die „Rettende Hand” lahm

Von: Christoph Velten
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Eine futuristische Perspektive
Eine futuristische Perspektive: Stilistisch ans Klinikum angepasst und von hoher Funktionalität, ist der neue Hubschrauberlandeplatz für Notfallpatienten ein Erkennungsmerkmal des Aachener Universitätskrankenhauses. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Kaum, dass der neue Hubschrauberlandeplatz am Uniklinikum Aachen feierlich eröffnet wurde, ist er auch schon wieder geschlossen.

Der starke Regen vom vergangenen Donnerstag hat offenbar Grundwasser in den Aufzugschacht der sieben Millionen teuren Anlage gedrückt, sodass der Transport von der Plattform in die Notaufnahme nicht mehr möglich war.

Die zwei für den Regenfall dort installierten Pumpen konnten den Wassermassen nicht mehr standhalten. Seit fünf Tagen muss nun wieder der alte Landeplatz neben dem Klinikum angeflogen werden, wie eine Klinikumssprecherin am Montag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte.

Eine Ausnahmeregelung, die noch bis Ende September Gültigkeit hat, erlaubt die Nutzung des eigentlich ausgedienten Standortes, da die Verantwortlichen mit eventuellen Problemen am neuen Landeplatz gerechnet hatten. Eine Voraussicht, die sich jetzt auszahlt.

Inzwischen hat man eine dritte Pumpe installiert. Am Mittwoch soll die „Rettende Hand”, wie sie von den Machern gerne genannt wird, wieder in Betrieb genommen werden. Der Transport von schwerstverletzten Patienten in die Operationssäle dauert mit ihr nur noch 45 Sekunden anstatt fünf Minuten.

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