Und schon wieder eine Rheinbrücke gesperrt

Von: heck/dpa
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Markanter Anblick: Der Zentralpylon der Fleher Brücke über den Rhein ragt 145 Meter in die Höhe. Foto: Foto: Straßen.NRW
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Aufwendige Sanierung: Blick vom eingerüsteten Pylon der Fleher Brücke auf die Autobahn A46. Foto: Foto: Straßen.NRW
rheinbrücke leverkusen
Solange die Rheinbrücke bei Leverkusen (Bild) gesperrt ist, benutzen viele Lkw-Fahrer die A46 über die Fleher Brücke bei Neuss als Ausweichstrecke. Foto: Henning Kaiser/dpa

Düsseldorf/Neuss. Nach der am Mittwoch ohne größeres Verkehrschaos über die Bühne gegangenen Sperrung der Autobahn 1 nahe der Leverkusener Rheinbrücke steht den Autofahrern in der Region am Wochenende die nächste Autobahnsperrung bevor. Diesmal trifft es eine Brücke der Autobahn A46 über den Rhein im Süden von Düsseldorf bei Bilk.

Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW am Donnerstag mitteilte, werde die Autobahn A46 zwischen Neuss und Düsseldorf an der Brücke in beide Fahrtrichtungen gesperrt - und zwar von Freitag, 13. Oktober, ab 20 Uhr, bis Montag, 16. Oktober, 5 Uhr am Morgen. Die Vollsperrung ist nötig, um nach beendeter Sanierung des 145 Meter hohen Brückenträgers die Gerüste abzubauen.

Während der Vollsperrung sind Umleitungen ausgeschildert, Behinderungen wird es nach Einschätzung der Fachleute aber geben.

Ausweichstrecke für Leverkusener Brücke

Die Baumaßnahme wird insbesondere den Frachtverkehr treffen. Seitdem die marode Leverkusener Brücke für Lastwagen gesperrt ist, nehmen viele Lkw-Fahrer die nördliche Route über die sogenannte Fleher Brücke. An Werktagen rollen täglich etwa 95.000 Fahrzeuge über das Bauwerk. Zum Vergleich: Über die Brücke der A1 bei Leverkusen rollen derzeit rund 110.000 Autos am Tag.

Am ersten Oktoberwochenende war die A1 nahe der Leverkusener Brücke in südliche Fahrtrichtung für mehrere Tage voll gesperrt worden. Bei Sondierungen für Kanalisationsarbeiten war ein größerer Metallgegenstand unter der Fahrbahndecke aufgespürt worden. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um eine nicht explodierte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, wurde ein acht Meter tiefer Schacht in die Fahrbahn gegraben.

Der gefundene Gegenstand entpuppte sich letztlich als große Metallstange. Die Wiederauffüllung des Schachtes und Reparatur der Fahrbahndecke konnte einen Tag früher als geplant abgeschlossen und die A1 wieder frei gegeben werden.

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