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Unbekannter schießt Händler nieder

Von: wb/rr
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Schießerei im Supermakt: Nach einem Überfall auf einen Supermarkt an der Sittarder Straße in Aachen flüchtete ein Täter in ein Wohnhaus in der Marienburger Straße. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Schüsse im Supermarkt, Blutflecken auf dem Pflaster, Blaulicht und Polizeisirenen - Szenen wie in einem Kriminalfilm spielten sich am frühen Samstagabend im Driescher Hof ab. In einem Lebensmittelmarkt an der Sittarder Straße geht es auf Ladenschluss zu, als ein Unbekannter kurz vor 18 Uhr im Geschäft eine Schusswaffe zückt und von den Inhabern die Tageseinnahmen fordert. Einer der Inhaber, ein 57-jähriger Mann, folgt der Aufforderung des Räubers nicht, sondern leistet Widerstand.

Es folgt das, was die Aachener Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung als „körperliche Auseinandersetzung” bezeichnet. In deren Verlauf kommt es nach Angaben der Ermittler zu „mehreren Schussabgaben”. Der 57-jährige Geschäftsinhaber wird dabei lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen bringt ihn später ins Krankenhaus, wo er operiert wird. Seinen Gesundheitszustand bezeichnete die Staatsanwaltschaft am Sonntag als stabil.

Offenbar wurde auch der Räuber von einem Schuss getroffen. Zeugen berichten von Blutspuren, die sich von dem Lebensmittelmarkt über einen Parkplatz bis über die Straße ziehen. Sie werden später von Polizisten mit Kreide markiert. Während im Lebensmittelmarkt der Erkennungsdienst Spuren sichert, rücken draußen weitere Einsatzkräfte an, darunter auch eine Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Kripo-Beamten suchen derweil die Umgebung nach dem Täter ab, der nach den Schüssen zu Fuß geflüchtet war. Er sei in Richtung Johannstraße geflohen, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft, der weitere Fluchtweg sei noch unbekannt. Die Beamten nehmen am Abend Wohnungen in der Nachbarschaft unter die Lupe, leuchten mit Taschenlampen durch Fenster. Bis weit nach Mitternacht ist die Polizei noch in dem Bereich rund um den Tatort an der Sittarder Straße präsent.

Weitere Einzelheiten zum Tatablauf müssten noch ermittelt werden, so die Aachener Staatsanwaltschaft. Damit befasst ist die Mordkommission, die nun Zeugen sucht, Wer Angaben machen kann zum Hergang, zum derzeit noch unbekannten Täter oder seinem Fluchtweg, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/9577-31101 zu melden.
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