Krefeld - TV-Fahndung: Keine heiße Spur von Vergewaltiger

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TV-Fahndung: Keine heiße Spur von Vergewaltiger

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Krefeld. Auf der Jagd nach einem Serienvergewaltiger hat auch eine Fernsehfahndung die Polizei noch nicht so richtig weiter gebracht.

Nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst” vom Mittwochabend fehlt der Polizei in Krefeld immer noch eine heiße Spur. Allerdings hätten Zuschauer zahlreiche neue Hinweise gegeben sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Insgesamt kamen 34 Tipps aus der Bevölkerung. „Davon klingen einige sehr interessant, das müssen wir jetzt nachprüfen.” Eine Sprecherin der ZDF-Kriminalsendung berichtete unter anderem von einem Hinweis auf einen verdächtigen Lastwagen samt Kennzeichen. Auch mehrere bislang nicht bekannte Opfer des Mannes hätten sich gemeldet. Der Unbekannte soll in den vergangenen 19 Jahren vor allem im Köln/Bonner Raum sowie in Belgien etwa 70 Sexual-Straftaten begangen haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler hat sich der Mann in etwa 45 Fällen als behindert ausgegeben und Frauen um Hilfe beim Urinieren gebeten. Mit dieser „Mitleidsmasche” schlich sich der Täter in Wohngebäude oder Studentenwohnheime ein.

Bei dieser Masche klingelt der Täter an der Haustür, gibt vor, seine Armee nicht bewegen zu können und bittet um Hilfe für einen Toilettengang. Die betroffenen Frauen müssen dann aber feststellen, dass sein Verhalten eindeutig sexuell motiviert ist.

Außerdem wird ihm vorgeworfen, in Altenheimen Pflegerinnen missbraucht zu haben. Mittels DNA-Analyse wiesen die Ermittler dem „Phantom” auch Taten im deutschsprachigen Belgien zu. Zudem soll er auch in Saarbrücken, Düsseldorf, Aachen, Krefeld sowie im niederländischen Steyl bei Venlo zugeschlagen haben.
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