Transporter fährt auf Stauende: A4 voll gesperrt

Von: heck
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Nach einem schweren Unfall an einem Stauende ist die A4 am Dienstagnachmittag in Richtung Aachen voll gesperrt worden. Symbolbild: dpa

Düren/Buir. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 4 zwischen Buir und Düren ist am Dienstagnachmittag der 69-jährige Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt worden. Die A4 musste in Richtung Aachen voll gesperrt werden, es bildete sich ein rund zwölf Kilometer langer Stau.

Wie die Autobahnpolizei in Köln erklärte, hatte gegen 13.30 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Buir ein Lastwagen mit Anhänger an einem Stauende stark bremsen müssen. Der 69-jährige Fahrer des Kleintransporters bemerkte den Stau offenbar zu spät und fuhr auf den Lastzug auf.

Beim Zusammenstoß wurde der 69-Jährige in seinem Wagen eingeklemmt. Er musste von den Rettungskräften aus dem Wrack befreit werden. Der Fahrer des vorausfahrenden Lastwagens, ein 62-Jähriger, kam mit dem Schrecken davon. Ein weiteres Auto fuhr über herumliegende Trümmerteile und wurde beschädigt. Auch dessen Fahrer, ein 54 Jahre alter Mann, wurde nicht verletzt.

Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, um den Verletzten ins Klinikum zu bringen. Die Autobahn ist auf dem entsprechenden Abschnitt zwischen Kerpen und Düren nur zweispurig, beide Spuren mussten gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Abschleppfahrzeuge wurden angefordert. Es dauerte gut zwei Stunden, bis der Verkehr wieder fließen konnte.

Erst fünf Tage zuvor, am Donnerstag vergangener Woche, hatte wenige Kilometer weiter westlich ein anderer schwerer Unfall für große Betroffenheit gesorgt. Ein 40-jähriger Mann aus Eschweiler war mit seinem Wagen im dichten Nachmittagsverkehr in verkehrter Richtung bei Weisweiler auf die A4 gefahren.

Sein Wagen prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Lastwagen. Der Fahrer starb noch am Unfallort, die Autobahn war für rund neun Stunden lang in Richtung Aachen voll gesperrt. Laut Polizei gab es Hinweise darauf, dass der Mann sich bewusst das Leben nehmen wollte. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

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