Toter Arzt mit Latexmaske: Unfall oder Überfall?

Von: heck
Letzte Aktualisierung:

Lüttich. Der rätselhafte Tod eines Arztes in seiner Wohnung bei Lüttich beschäftigt die belgischen Behörden. Die Leiche des 81-Jährigen war in Handschellen und mit einer Latexmaske über dem Kopf gefunden worden.

Der Bruder des Mannes hatte den Toten am Dienstag entdeckt. Er hatte die Wohnung betreten, nachdem er mehr als einen Tag lang nichts mehr von dem früheren Röntgenarzt gehört hatte. Der belgische Rundfunk BRF berichtet, Angehörige des Arztes vermuten, der Mann sei überfallen und gefoltert worden. Mit der Maskierung des Opfers hätten der oder die Täter Spuren verwischen wollen.

Wie aber das belgische Nachrichtenportal Sudinfo.be meldet, wird nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen vermutet, der Arzt sei zum Zeitpunkt seines Todes alleine in der luxuriösen Villa in Embourg gewesen.

Eine am Mittwoch im rechtsmedizinischen Institut in Lüttich urchgeführte Autopsie hat nach Angaben der Zeitung L'Avenir keine Anzeichen für einen Schlaganfall erbracht. Zugleich seien aber auch keine Spuren von Gewalt an der Leiche gefunden worden.


Die Ermittler vermuten nun aufgrund der Indizien am Tatort und der Position der Leiche, dass ein Sexspiel unglücklich endete. In der Wohnung des Mannes war weiteres sadomasochistisches Material gefunden worden.

Gesucht wird noch nach einem angeblichen Teppichhändler aus Frankreich, mit dem der Tote vor einigen Wochen Kontakt gehabt haben soll.


Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert