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Tote an der A44 identifiziert: 30-Jährige aus Uganda

Von: Marlon Gego
Letzte Aktualisierung:
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Die vergangene Woche an der Autobahn 44 gefundene Leiche ist identifziert worden. Foto: Roeger

Aachen. Der Mordkommission ist es am Donnerstagmorgen gelungen, die Identität einer Frau zu klären, deren Leiche vergangene Woche Donnerstag an der A 44 in der Nähe der Abfahrt Aachen-Brand gefunden worden war. Die Frau war 30 Jahre alt, kam aus Uganda, lebte in Aachen.

Die Aachener Staatsanwaltschaft rechnet sie dem Drogenmilieu zu.

Die Obduktion der Kölner Rechtsmedizin hatte vergangene Woche Freitag ergeben, dass die Frau nicht an äußerlichen Gewalteinwirkungen gestorben war. Als mögliche Todesursachen blieben im Wesentlichen eine Vergiftung, eine Krankheit oder eine Überdosis Drogen übrig. Diese und weitere mögliche Todesarten lassen sich unter Umständen mit einem sogenannten chemisch-toxikologischen Gutachten klären.

Das Erstellen solcher Gutachten dauert in der Regel vier Wochen. Da ein Mord aber nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann, behandelt die Kölner Rechtsmedizin das Gutachten privilegiert. Die Aachener Staatsanwaltschaft rechnet daher in ein bis zwei Wochen mit den Ergebnissen.

Wie die Leiche ins Gebüsch etwa 1000 Meter vor der Autobahnabfahrt Aachen-Brand in Fahrtrichtung Belgien kam, ist immer noch offen. Nach Recherchen unserer Zeitung ist das Gebüsch zwar über eine Treppe an einer Autobahnunterführung im Brander Gewerbegebiet erreichbar; aber der Zugang wird durch dichte Büsche erheblich erschwert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegt die Wohnung der Frau nicht in der Nähe des Fundortes, sondern in der Aachener Innenstadt, erklärte Staatsanwalt Jost Schützeberg auf Anfrage unserer Zeitung. Dass die Frau selbst und von sich aus ins Gebüsch an der Autobahn ging, ist unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu am Donnerstag nicht näher äußern.

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