Düsseldorf - Tomma Abts in Kunsthalle Düsseldorf

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Tomma Abts in Kunsthalle Düsseldorf

Von: dpa
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Düsseldorf. Das Werk von Tomma Abts spaltet die Kritik. 2006 erhielt die Künstlerin aus Kiel den weltweit renommierten Turner Prize in London. Für die einen ist Abts „eine der herausragenden Malerinnen ihrer Generation”, andere vergleichen ihre streng geometrischen Bilder mit Tapetenmustern.

In einer Ausstellung der Kunsthalle Düsseldorf können Besucher sich nun selbst ein Bild machen. Von Samstag bis zum 9. Oktober werden zwölf Gemälde der Malerin gezeigt, die bisweilen mehrere Jahre an einem Werk arbeitet.

Dabei folgt die 1967 geborene Abts einer strengen Methode: Sie trägt die Farben Schicht für Schicht auf die Leinwand auf, die immer das klassische Porträtformat von 48 x 38 Zentimetern hat. Es entstehen immer wieder andere geometrischen Formen. Die Malerei der seit 2010 an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrenden Professorin wird in der Ausstellung mit einer Reihe kleinformatiger Zeichnungen kombiniert, die seit Jahren parallel zu ihren Gemälden entstehen.

Kunsthallen-Direktor und Kurator Gregor Jansen spricht von der „vorrangigen Faszination für eine Malerei, deren Bedeutung generell unbestimmt und deren Sinn und Zweck wohltuend unergründlich bleiben”. Abts selbst sagte über ihre Arbeit: „Jedes Bild beginnt auf seine Weise und ich weiß nie, wo es hinführt oder wie das Bild am Ende aussehen wird.”

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