Susteren: Dritter Sprengstoffanschlag im Rocker-Milieu

Von: red
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Dritter Anschlag in zwei Monaten: Erneut hat es in Echt-Susteren einen Sprengstoffanschlag auf das Haus eines Rockers gegeben. Foto: Jungmann
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Dritter Anschlag in zwei Monaten: Erneut hat es in Echt-Susteren einen Sprengstoffanschlag auf das Haus eines Rockers gegeben. Auch dieses Auto wurde beschädigt. Foto: Jungmann
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Dritter Anschlag in zwei Monaten: Erneut hat es in Echt-Susteren einen Sprengstoffanschlag auf das Haus eines Rockers gegeben. Foto: Jungmann

Nieuswstadt. Erneute Attacke im Rockerkrieg: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat es einen Sprengstoffanschlag auf ein Mitglied der Rockerbande Bandidos im niederländischen Echt-Susteren gegeben.

Es handelt sich um den dritten Anschlag dieser Art im deutsch-niederländischen Grenzgebiet innerhalb von nur zwei Monaten.

In Echt-Susteren leben mehrere Mitglieder der Bandidos, der kleine Ort liegt nur wenige Kilometer von Tüddern im Selfkant entfernt. Die ersten beiden Anschläge galten dem Bandidos-Präsident Harry R., jetzt ist offenbar ein anderes Mitglied des Rockerclubs betroffen. Sein Haus und ein daneben geparktes Auto wurden beschädigt.

Um weitere Anschläge zu verhindern, wurde die Straße zuletzt verstärkt überwacht, unter anderem mit einer Videokamera. Ob von dem Anschlag Bilder aufgezeichnet wurden, ist bislang nicht bekannt. Das berichtet das Dagblad De Limburger.

Der Rockerkrieg in Echt schwelt sei Jahren: 2004 worden in dem kleinen Ort drei Hells-Angels-Mitglieder tot aufgefunden. Harry R. ist ehemaliges Hells-Angels-Mitglied und saß jahrelang wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Neben Bandidos und Hells Angels sind auch die Rockergangs Satudarah und No Surrender in Limburg aktiv.  Ein Verbot der Rockerclubs nach deutschem Vorbild ist in den Niederlanden nur schwer duchzusetzen. Da die Besorgnis in der Bevölkerung zunimmt, steigt zurzeit aber auch der politische Druck, gegen die Gangs vorzugehen.

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