Suche nach Mirco wird Montag fortgesetzt

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Grefrath. Die Suche nach dem seit einem Monat verschwundenen Mirco aus Grefrath wird an diesem Montag fortgesetzt. Mehr als 300 Polizisten sollen westlich von Kempen ausschwärmen, um den elfjährigen Jungen zu finden.

Das Suchgebiet liegt entlang der Landstraße 361 zwischen Kempen und Wachtendonk. „Die Ecke fehlt uns noch”, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Außerdem wertet die Sonderkommission weiter die mehr als 3300 Hinweise aus der Bevölkerung aus.

Am Freitag hatten Taucher und Leichenspürhunde das Flüsschen Niers auf zehn Kilometern Länge genauer untersucht, ohne etwas zu finden. Die Niers war in die Mitte des Suchgebiets gerückt, nachdem Zeugen von einem markerschütternden Kinderschrei berichtet hatten, den sie in der Nacht von Mircos Verschwinden in der Nähe eines Klosters nahe der Niers gehört hatten. Ein Experte soll nun ein Schallgutachten erstellen um einzugrenzen, von wo der Schrei ertönte.

Mirco war am 3. September gegen 22 Uhr auf dem Heimweg von einer Skater-Anlage, als er verschwand. Am Straßenrand östlich von Grefrath wurde später sein Fahrrad entdeckt. Auf einem Parkplatz westlich von Grefrath lagen seine Hose und sein Polohemd. Über weitere Funde hüllt sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen.

Die Suche nach Mirco ist die vermutlich größte Suchaktion in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Zeitweise waren 1000 Polizisten im Einsatz, um den Sechstklässler zu finden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er von einem Mann aus der Region entführt wurde.
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