Aachen - Steuersünder aus NRW kooperieren

Steuersünder aus NRW kooperieren

Von: gego
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In einer CD spiegeln sich die Schweizer Fahne und Zahlen. Foto: dpa
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Die Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei mutmaßliche Steuerhinterzieher aus der Region, die erhebliche Geldbeträge auf Konten einer Schweizer Filiale der Investmentbank Merril Lynch deponiert haben. Symbol-Bild: dpa Foto: dpa
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Die Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei mutmaßliche Steuerhinterzieher aus der Region, die erhebliche Geldbeträge auf Konten einer Schweizer Filiale der Investmentbank Merril Lynch deponiert haben. Foto: dpa

Aachen. Fast alle der rund 30 Verdächtigen, gegen die die Aachener Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung ermittelt, sind zur Kooperation bereit. Das erklärte am Mittwoch Oberstaatsanwalt Robert Deller auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Verdächtigen, die alle in NRW leben, drei in der Aachener Region, sollen insgesamt 50 Millionen Euro unversteuert auf Konten der Genfer Filiale der Investmentbank Merrill Lynch deponiert haben.

Deller sagte, nahezu alle Verdächtigen hätten ihre Konten betreffenden Unterlagen bei Merrill Lynch angefordert, die sie nach Erhalt der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen wollen. Das erspart den Ermittlern, die Unterlagen per Rechtshilfeersuchen von den Schweizer Behörden anzufordern, was erheblich mehr Zeit in Anspruch nähme, falls die Rechtshilfe aufgrund des angespannten diplomatischen Verhältnisses zwischen Deutschland und der Schweiz überhaupt gewährt würde. Dennoch geht die Aachener Staatsanwaltschaft nicht davon aus, schnell erste Ergebnisse präsentieren zu können.

Die Hinweise auf die mutmaßlichen Steuerhinterziehungen, die den Ermittlungen der Aachener Staatsanwaltschaft zugrunde liegen, stammen von einer der vier CDs, die das Land NRW 2012 trotz der Interventionen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für mehrere Millionen Euro angekauft hatte.

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