Städteregion: Neuanfang für lokalen Hörfunk

Von: zva
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Aachen. Der lokale Hörfunk in der Städteregion Aachen steht vor einem Neuanfang. Nachdem „Radio Aachen” im vergangenen Frühjahr in die vorläufige Insolvenz ging, wird der Sender für das Stadtgebiet Aachen am 28. Februar abgeschaltet.

Die verbliebenen Mitarbeiter haben vom Insolvenzverwalter die Kündigung erhalten. Die angemieteten Räume für das Studio in der Bahnhofstraße werden aufgegeben.

Doch schon am 3. März wird sich die neue Veranstaltergemeinschaft (VG) bilden, die dann für den neuen Sender „Antenne AC - das neue Radio für die Städteregion” Programmverantwortung trägt. Voraussichtlich Ende des zweiten Quartals wird der neue Sender dann die gesamte Städteregion Aachen mit einem achtstündigen lokalen Programm versorgen. Das Mantelprogramm wird zentral von „radio NRW” aus Oberhausen zugeliefert.

Der neue Sender sendet aus dem Studio in Würselen-Merzbrück, von wo aus bisher schon der Kreissender 107,8 sein Programm ausgestrahlt hat. Gesellschafter und damit Finanziers der Betriebsgesellschaft sind der bisherige Betreiber des Kreissenders Radio Salü und der Belgische Rundfunk sowie neu die PDF Pressefunk aus Düsseldorf sowie der Zeitungsverlag Aachen (ZVA).

Die Betriebsgesellschaft (BG) will gemeinsam mit der neuen VG mit einem ambitionierten Konzept lokalen Hörfunk in der Städteregion Aachen publizistisch und wirtschaftlich erfolgreich machen. Dazu gehört, dass „Antenne AC” zum Integrationsfaktor für die Städteregion werden soll. „Der beste lokale Hörfunk mit den besten Mitarbeitern” ist das Motto der BG.

Das neue Personal soll deshalb auch nicht nach Stadt/Kreis-Proporz zusammengestellt werden. Mitarbeiter der beiden bisherigen Sender sollen zwar die Vielfalt der Region widerspiegeln, aber in erster Linie das bestmögliche Radioprogramm machen, in dem sich die Hörerinnen und Hörer der Städteregion Aachen wiederfinden.
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