Städte in NRW leuchten gegen die Todesstrafe

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Indem sie Lichter brennen lassen, wenden sich mehr als 30 nordrhein-westfälische Städte in der Nacht zum Donnerstag gegen die Todesstrafe.

Am weltweiten Aktionstag „Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe” bleibt in Münster nachts das Rathaus hell erleuchtet; in Aachen strahlt das Ponttor rot. Weitere Teilnehmer der Kampagne, die die christliche Gemeinschaft St. Egidio seit 2002 jährlich am 30. November initiiert, sind zum Beispiel Köln, Bonn, Bielefeld, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Recklinghausen und Paderborn.

Bundesweit leuchten Wahrzeichen in rund 140 Städten, darunter auch Berlin. Weltweit machen der italienischen Gemeinschaft St. Egidio zufolge mehr als 1400 Städte in 87 Ländern bei der Aktion mit. „Das Datum weist auf den 30. November 1786, als das Großherzogtum Toskana als erster Staat die Todesstrafe abgeschafft hat”, berichtete die Stadt Münster am Montag.

Die Homepage wurde aktualisiert