Köln - Sportwagen-Fahrer muss wegen absichtlichen Unfalls ins Gefängnis

Whatsapp Freisteller

Sportwagen-Fahrer muss wegen absichtlichen Unfalls ins Gefängnis

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:

Köln. Nach einem beinahe tödlichen Streit im Straßenverkehr muss ein 30-jähriger Maschinenbau-Student jetzt für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Das Kölner Landgericht verurteilt den Sportwagen-Fahrer am Montag wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung. Der junge Mann und Unternehmersohn hatte im Prozess gestanden, im Juni 2008 einen 28-jährigen Radfahrer absichtlich mit seinem Auto gerammt zu haben.

Dabei war das Opfer von dem Sportwagen des Angeklagten überrollt und schwer verletzt worden. Unter anderem hatte der Radfahrer mehrere Knochenbrüche erlitten.

Zum Motiv hatte der Student gesagt, der Radfahrer habe am Tattag zunächst vor seiner Haustür randaliert und gegen sein Auto getreten. Beide hätten sich aus früheren Drogengeschäften gekannt. Um sich für die „Randale” vor seinem Haus zu rächen, habe er den Radfahrer verfolgt und ihn angefahren.

Das Gericht folgte mit dem Urteil weitestgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe beantragt und kann gegen das Urteil noch Revision einlegen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert