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Schweizer Investor will Hertie weiterführen

Von: dpa/zva
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In Schieflage geraten: Die Eschweiler Hertie-Filiale soll Ende März ihre Pforten schließen. 42 Mitarbeiter sind von dieser Entscheidung betroffen. Foto: Patrick Nowicki

London/Eschweiler. Ein Investor aus der Schweiz hat Interesse an der insolventen Warenhauskette Hertie und will etwa 40 bis 45 Filialen weiterführen.

Das habe sich bei den Gesprächen über die Zukunft von Hertie am Freitag in London ergeben, teilte ein Vertreter des niederländischen Hertie-Haupteigentümers Mercatoria Acquisitions BV (MABV) mit. Allerdings wolle der Investor nur einsteigen, wenn sich die Einnahmen in den Läden erhöhen ließen und er Unterstützung aus Steuermitteln bekomme.

Die MABV-Vertreter hatten sich zuvor zu Sondierungsgesprächen mit Herties vorläufigem Insolvenzverwalter Biner Bähr getroffen. Dieser habe den Schweizer Investor ins Gespräch gebracht, ohne ihn beim Namen zu nennen. Bei den Gesprächen geht es um 58 Immobilien, die MABV besitzt und an Hertie verpachtet. Weitere 15 Hertie-Filialen sind im Besitz anderer Investoren.

Bei Hertie arbeiten 3400 Menschen, davon 42 in Eschweiler. Die Eschweiler Filiale sollte zu den ersten zwölf in Nordrhein-Westfalen zählen, die geschlossen werden. Zukunftsängste hegen dort nicht nur die betroffenen Hertie-Mitarbeiter, sondern auch die Geschäftsinhaber und -angestellten in den Geschäften des City-Centers, dessen Mittelpunkt das Hertie-Kaufhaus ist.

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