Düsseldorf - Schweigende Andacht für Japan in NRW-Behörden

Schweigende Andacht für Japan in NRW-Behörden

Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Mit einer Schweigeminute haben Tausende Mitarbeiter in den Landesbehörden ebenso wie viele Schulklassen in Nordrhein-Westfalen am Freitag der Katastrophen-Opfer in Japan gedacht.

Vor den Dienstgebäuden des Landes wehten Flaggen auf halbmast. In der Düsseldorfer Staatskanzlei versammelten sich die Mitarbeiter schweigend. Dort wie in den anderen Landesbehörden wurde auf eine Ansprache verzichtet.

Im Landtag wurden Besprechungen für eine Schweigeminute unterbrochen. Aus den meisten Ämtern, Ministerien, Gerichtsstuben und anderen Behörden wurde berichtet, jeder habe für sich einen Moment an seinem Arbeitsplatz innegehalten. In vielen Schulen gab es Lautsprecherdurchsagen, die die Schüler aufforderten, sich zu einer Trauerminute zu erheben. Auch Gewerkschaften und viele Verbände schlossen sich dem Aufruf der Landesregierung an.

Genau eine Woche zuvor hatte ein Erdbeben in Japan eine Flutwelle, Brände in Atomkraftwerken und eine Katastrophe mit Tausenden Toten und Vermissten ausgelöst.

Nirgendwo in Deutschland leben so viele Japaner wie in Düsseldorf und Umgebung. Nach letzten Zahlen des japanischen Generalkonsulats sind in NRW mehr als 12.000 Japaner ansässig, davon mehr als 8000 rund um die Landeshauptstadt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert