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Schramma verärgert über Kölner Verkehrsbetriebe

Von: ddp
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Köln. Nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs hat sich Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) verärgert über die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) gezeigt.

Beim Blick aus seinem Bürofenster könne er eine Baustelle der Stadtbahn sehen, auf der weiterhin Erdarbeiten durchgeführt werden, sagte Schramma am Montag in Köln.

Er habe die KVB nach dem Unglück ausdrücklich aufgefordert, auf Erdarbeiten zu verzichten, bis die Unglücksursache geklärt sei. Bauarbeiten an der unterirdischen Nord-Süd-Stadtbahn gelten als wahrscheinliche Ursache des Gebäudeeinsturzes in der Südstadt, bei dem am Dienstag mindestens ein Jugendlicher getötet wurde.

„Wir brauchen eine etwa zweiwöchige Atempause, die Gelegenheit gibt, die gesamte Strecke durch unabhängige Gutachter überprüfen zu lassen”, sagte der Oberbürgermeister. Die Menschen, die an der Strecke wohnen, hätten Angst. Viele hätten ihm gesagt, dass sie sich nicht trauten, in ihre Wohnungen zurückzukehren. „Diese Menschen verdienen eine Ruhezeit”, erklärte Schramma weiter.

Die KVB müssten alles dafür tun, den Anliegern der U-Bahn-Strecke ein Gefühl der Sicherheit zu geben.
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