Sattelzug rast in ein Stauende

Von: Heiner Hautermans
Letzte Aktualisierung:
unfall a44
Fünf Fahrzeuge waren in diesen schweren Unfall auf der A44 verwickelt. Foto: Roeger

Aachen. Es grenzt an ein Wunder, dass am Freitag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 niemand ums Leben gekommen ist. Nach Auskunft der Autobahnpolizei in Köln ist gegen 15.25 Uhr ein 40-Tonner kurz vor der Ausfahrt Brand und kurz vor der Einfahrt in eine Baustelle in ein Stauende gerast.

Er schob insgesamt fünf Fahrzeuge ineinander, darunter zwei Kleintransporter, einen weiteren Sattelzug, ein Auto der Marke Toyota und einen Citroen, der völlig zerstört wurde. In ihm befand sich eine Mutter mit Kleinkind, die offenbar schwer verletzt wurden und ins Krankenhaus gebracht wurden. Den Hilfskräften bot sich ein derart chaotisches Bild, dass der Ablauf bisher nicht im Detail rekonstruiert werden konnte.

Nach ersten Erkenntnissen wurden fünf Menschen verletzt, auch der Fahrer eines Kleinlasters und des Toyotas. Der 40-jährige Fahrer des Sattelschleppers, der nach eigenen Angaben im letzten Moment ein Ausweichmanöver vornehmen wollte, erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Spital gebracht. Die Hilfskräfte rückten mit großem Aufgebot an, darunter vier Notärzte, eine Hubschrauberbesatzung und 50 Wehrmänner.

Ihnen bot sich ein Bild der Verwüstung. Immer wieder betonten die Augenzeugen, dass die Beteiligten großes Glück oder zahlreiche Schutzengel gehabt hätten, dass es bei Verletzungen geblieben sei. Die Belgienlinie wurde bis zum Abend in Richtung Aachener Kreuz komplett gesperrt, der dort stehende Verkehr wurde zurückgeleitet, was allerdings mit Komplikationen verbunden war, weil ein Lkw beim Wenden steckenblieb. Der beteiligte Sattelschlepper hatte ätzende Reinigungsmittel geladen, die glücklicherweise nicht ausliefen. Sie mussten aber unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen abtransportiert werden.

Der Verkehr wurde ab Lichtenbusch umgeleitet, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen auch im Stadtgebiet Aachen führte. Zur Unfallursache wurden konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.

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