Säugling nach Misshandlungen in Lebensgefahr

Von: dapd-nrw
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Ein zwei Monate alter Säugling ist in Düsseldorf bei Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden.

Das Kind liegt mit einem schweren Schütteltrauma auf der Intensivstation eines Krankenhauses, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte. Der 19-jährige Lebensgefährte der Mutter hat die Misshandlungen gestanden. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Der junge Mann hat am Montagnachmittag selbst den Rettungsdienst alarmiert. In der elterlichen Wohnung konnte die Notärztin den bewusstlosen Säugling reanimieren. Als sich bei der Versorgung des Kindes Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Schütteltrauma ergaben, schalteten die Ärzte die Polizei ein.

Dabei konkretisierte sich rasch der Tatverdacht gegen den 19-Jährigen, der schließlich das heftige Schütteln des schreienden Kindes einräumte. Gegen die gleichaltrige Mutter besteht nach Polizeiangaben kein Tatverdacht.
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