alemannia logo frei Teaser Freisteller

Rund zehn Millionen Dokumente des Kölner Stadtarchivs mikroverfilmt

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Köln. Rund zehn Millionen Dokumente des Kölner Stadtarchivs sind mikroverfilmt und lagern im Barbarastollen nahe Freiburg.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) korrigierte damit am Dienstag in Bonn die Zahl der mikroverfilmten Archivalien aus Köln deutlich nach oben.

Diese Dokumente befinden sich demnach auf 6369 Filmen, die in dem Stollen in Edelstahlfässern mindestens 500 Jahre für Folgegenerationen verwahrt werden.

„Kurz nach dem Unglück konnten wir nur eine vage Schätzung über die eingelagerten Dokumente abgeben. Wir sind natürlich froh, dass die Zahl der Filme und Aufnahmen entgegen der ersten Annahmen weitaus höher ist”, sagte BKK-Präsident Christoph Unger. Der Einsturz des Stadtarchivs zeige, wie wichtig die Sicherungsverfilmung von Kulturgütern sei.

Die Kölner Bestände reichen laut Unger von den Urkunden der Hanse über Akten der Rheinischen Zeitung bis hin zu Kölner Stamm- und Wappenbüchern. Der letzte aus Köln eingelagerte Film stammt aus dem Jahr 2007. Das Stadtarchiv ist seit Beginn der Sicherungsverfilmung im Jahre 1961 als eine von drei Verfilmungsstellen des Landes NRW ausgewiesen.

Beim Einsturz des Stadtarchivs Anfang März waren zwei junge Männer im Alter von 17 und 24 Jahren ums Leben gekommen. Derzeit versuchen noch immer Archivare und freiwillige Helfer, die Dokumente in dem eingestürzten Gebäude zu retten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert