Düsseldorf - Rheinische Kirchengemeinden schließen sich zusammen

Rheinische Kirchengemeinden schließen sich zusammen

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Düsseldorf. Mehrere Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland haben sich im Saarland und Nordrhein-Westfalen zu größeren Einheiten zusammengeschlossen.

Die zweitgrößte deutsche Landeskirche hat nun 767 statt bisher 771 Gemeinden zwischen Niederrhein und Saar, teilte das Landeskirchenamt am Donnerstag in Düsseldorf mit. „In Zeiten zurückgehender Mitgliederzahlen und Kirchensteuermittel hat es sich für viele Gemeinden als gut erwiesen, die Kräfte zu bündeln”, sagte Kirchensprecher Jens Peter Iven der Deutschen Presse-Agentur.

So fusionierten die drei saarländischen Kirchengemeinden Wellesweiler, Scheib-Furpach und Neunkirchen im Saarland zur Evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen mit nahezu 11.000 Gemeindegliedern.

Im nordrhein-westfälischen Teil der rheinischen Kirche gab es zum Beginn des neuen Jahres ebenfalls Veränderungen: Die Kirchengemeinde Burg im Kirchenkreis Lennep wurde der Kirchengemeinde Wermelskirchen angegliedert. Im Ruhrgebiets-Kirchenkreis Oberhausen haben sich Holten und Sterkrade zur Kirchengemeinde Holten-Sterkrade zusammengeschlossen.

Die Evangelische Kirche im Rheinland auf dem Gebiet der ehemaligen preußischen Rheinprovinz hat nun 462 Kirchengemeinden in Nordrhein- Westfalen, 200 in Rheinland-Pfalz, 51 im Saarland und 54 in Hessen. Insgesamt zählen zur rheinischen Kirche mit ihren 39 Kirchenkreisen rund 2,86 Millionen Protestanten.

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