Aachen - Rauchschwaden bis Aachen sichtbar: Feuer im Gewerbegebiet Avantis

Rauchschwaden bis Aachen sichtbar: Feuer im Gewerbegebiet Avantis

Von: Laura Weinberger und Thomas Vogel
Letzte Aktualisierung:
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Im Gewerbegebiet Avantis sind zwei Lastwagen, die mit Reifen beladen waren, in Brand geraten. Foto: Michael Jaspers
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Die beiden Lastwagen brannten vollkommen aus. Foto: Michael Jaspers
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Die Rauchschwaden waren bis Herzogenrath und Aachen zu sehen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Im Gewerbegebiet Avantis sind am Mittwoch fünf mit Reifen beladene Lastwagen vor der Verteilerhalle von Continental komplett ausgebrannt. Bei dem Brand wurde ein Mensch leicht verletzt. Die Rauchsäule war bis Herzogenrath und Aachen zu sehen.

Seit etwa 13.46 Uhr waren die Aachener Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehren, außerdem die niederländischen Kollegen im Einsatz und bis in die späten Abendstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Beim Eintreffen der 35 deutschen Feuerwehrleute waren bereits zwei Löschwagen der Niederländer mit 25 Feuerwehrleuten vor Ort und versuchten, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Der große Feuerball und die dichte Qualmwolke erschwerten die Arbeiten für die Feuerwehr.

Polizei ermittelt

Das Feuer soll laut ersten Erkenntnissen am Fahrzeug mit Zugmaschine und Auflieger ausgebrochen sein. Die Ursache ist noch unklar, die deutsche Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des starken Windes zogen die Flammen dann nach rechts auf die weiteren Auflieger weiter und verschonten dadurch einen Auflieger, der links der Zugmaschine stand. Ein Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Es lagerten je 1360 Reifen auf jedem Auflieger, also 6800 insgesamt. „Autoreifen sind sehr rußbelastet“, sagte Einsatzleiter Florian Kemper. Daher kam es zu einer enormen Hitzeentwicklung und mächtig Rauch. Der wiederum war bis Herzogenrath zu sehen und zog in Richtung Horbach.

Keine Gefahr durch Rauchwolke

Ein Messwagen kontrollierte die Werte der Verrußung und konnte eine Gefährdung der Bevölkerung ausschließen. Nicht zuletzt der starke Wind sorgte dafür, dass der Rauch schnell abziehen konnte. Mit einem Radlader schob die Feuerwehr die gelöschten Materialreste zur Seite und tat immer wieder Glutnester auf, die gelöscht werden mussten. Die Aufräumarbeiten zogen sich daher bis in die Abendstunden hin. Zudem musste ein Löschfahrzeug der Niederländer aus dem Matsch gezogen werden, da es sich im Einsatz festgefahren hatte.

Es waren 55 deutsche Wehrkräfte im Einsatz. Von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr und niederländischer Feuerwehr waren insgesamt 95 Kräfte für acht Stunden im Einsatz. Der Sachschaden betrug nach Polizeiangaben mehr als 100.000 Euro.

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