„Pukkelpop”: 630.000 Euro für Opfer und Hinterbliebene

Von: heck
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Hasselt. Der Hilfsfonds für die Opfer des Sturmunglücks beim belgischen „Pukkelpop”-Festival im vergangenen Jahr hat 630.000 Euro gesammelt.

Wie die Organisatoren bekanntgaben, stammt ein Drittel des Geldes aus privaten Spenden, der Rest von Künstlern und Unternehmen. Das Geld soll nun an die 35 seinerzeit schwer verletzten Festivalbesucher und die Angehörigen der fünf Todesopfer ausgeschüttet werden.

Das beliebte Musikfestival im Hasselter Stadtteil Kiewit war am 18. August 2011 von einem heftigen Sturm heimgesucht worden, der Bühnenkonstruktionen einstürzen ließ und Zelte wegriss. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben, Dutzende wurden teils schwer verletzt. Das Festival wurde abgebrochen.

Der kurz darauf gegründete Hilfsfonds wurde von Musikern ins Leben gerufen. Er wird von der Wirtschaftsprüfern des Unternehmens Ernst & Young überwacht; ein Expertenteam soll die Verteilung des Geldes regeln. Die größten Spenden kamen vom US-Sänger Eminem und der Band Foo Fighters, deren geplanter Auftritt nicht mehr zustande kam.

Die Grammy-gekrönte Band soll in diesem Jahr auftreten. Außerdem zählen die isländische Sängerin Björk, die englische Alternative-Rock-Band The Stone Roses, das ebenfalls Grammy-ausgezeichnete amerikanische Bluesrock-Duo The Black Keys sowie Dutzende weitere Bands zu den Stars des diesjährigen „Pukkelpop”.

Das dreitägige Festival läuft in diesem Jahr von Donnerstag, 16., bis Samstag, 18. August. Es werden wieder mehrere Zehntausend Besucher erwartet.
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