Prozess um Drogenlabor beginnt nächsten Donnerstag in Köln

Von: ddp
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Köln. Vor dem Kölner Landgericht beginnt nächsten Donnerstag der Prozess gegen vier mutmaßliche Mitglieder einer Rauschgift-Bande. Die Männer sollen in einer Kölner Gartenlaube ein Drogenlabor zur Herstellung von Amphetamin, Ecstasy und Pep eingerichtet haben.

Jetzt drohen den Angeklagten im Alter zwischen 30 und 39 Jahren jeweils mehr als fünf Jahre Gefängnis.

Laut Ermittlungen hatten die Drahtzieher der Drogenbande ihre Kenntnisse über die Eigenproduktion des Rauschgifts aus Chemiebüchern der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wuppertal erlangt. So sollen sie dort während einer früheren Inhaftierung Bücher wie „Chemie für Berufsschulen” gelesen und sich fortgebildet haben. Nach ihrer Haftentlassung sollen sie sich anschließend die nötigen Apparaturen und Chemikalien zur Herstellung von Ecstasy und anderen synthetischen Drogen besorgt haben.

Laut Polizei waren bei den Männern erhebliche Mengen Chemikalien sichergestellt worden. Diese hätten angeblich gereicht, um Drogen im Wert von rund 300.000 Euro zu produzieren. Zwei der jetzt angeklagten Männer sollen sich um die Herstellung des Rauschgifts gekümmert haben, die anderen beiden waren laut Anklage für den Verkauf zuständig. Laut Ermittlungen war es der Bande bis zu ihrer Festnahme gelungen, fünf Kilo Amphetamin herzustellen und abzusetzen.

Für den Prozess sind zunächst drei Verhandlungstage angesetzt. Mit dem Urteil wird am 5. März gerechnet.
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