Aachen - Präsidentin: Spaß von Anfang an

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Präsidentin: Spaß von Anfang an

Von: Wolfgang Schumacher
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Gute Wünsche in der Feierstunde: Ricarda Brandts (l.) und NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (r.) verabschiedeten Prof. Herbert Limpens (2.v.l) und begrüßten Claudia Beusch im Präsidentenamt. Foto: Harald Krömer

Aachen. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty hat am Donnerstag im Aachener Justizzentrum den langjährigen Präsidenten des Aachener Verwaltungsgerichts, Prof. Dr. Herbert Limpens, verabschiedet.

 Limpens habe 23 Jahre lang in „menschlich herausragender“ Art und Weise die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Aachen geführt, sagte Kutschaty im Rahmen einer Feierstunde, die zugleich der Amtseinführung der bereits seit Januar 2014 tätigen Nachfolgerin, der Verwaltungsrichterin Claudia Beusch, galt.

Er habe die zuletzt in seinem Hause tätige Juristin nicht gerne ziehen lassen, gestand Kutschaty an seinem Geburtstag. Beusch sei jedoch eine hervorragende Besetzung für dieses Amt und eine ausgewiesene „Teamplayerin“, wie es in Neudeutsch heiße. Die vor ihrer Karriere im Justizministerium am Düsseldorfer Verwaltungsgericht tätige Richterin habe denn auch Nägel mit Köpfen gemacht und sei sogleich nach Aachen gezogen.

Beusch bestätigte, dass sie sich in den fünf Monaten bis zur offiziellen Amtseinführung bereits gut eingearbeitet und den Entschluss, nach Aachen zu gehen, bislang nicht bereut habe. Landgerichtspräsident Stefan Weismann begrüßte denn auch als quasi „erster Herbergsvater der Justiz-WG“, die jetzt seit 2007 im neuen Zentrum am Adalbertsteinweg „wohne“, das neue Mitglied und bestätigte Beusch, dass sie sich ebenso wie ihr Vorgänger Herbert Limpens hervorragend in das Gefüge von sechs verschiedenen Behörden unter einem Dach eingefügt habe.

Die aus Euskirchen stammende Juristin, die in Bonn studierte, lobte das offene Klima an ihrem neuen Arbeitsplatz und bekannte: „Es hat von Anfang an Spaß gemacht“. Gute Wünsche kamen gleichfalls von der Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts, Ricarda Brandts, und der Aachener Stadtdirektorin Annekathrin Grehling. Aachen, so Grehling augenzwinkernd, habe sich mit dem Karlsjahr und der Heiligtumsfahrt eben angestrengt, die beste Seite der Stadt zu zeigen.

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