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Pooth-Affäre: Sparkasse verklagt Ex-Vorstände

Von: dpa
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Verona Pooth / Franjo Pooth
Franjo Pooth soll mit mysteriösen Koffern nach Luxemburg und Liechtenstein gereist sein Foto: ddp

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Stadtsparkasse will von ihren ehemaligen Vorständen mehr als neun Millionen Euro Schadenersatz wegen der Affäre um Verona Pooths Ehemann Franjo.

Dies sei am Montag bei einer außerordentlichen Verwaltungsrats-Sitzung des Geldinstituts beschlossen worden, bestätigte ein Sprecher der Sparkasse am Dienstag.

Die Klage richtet sich gegen Ex-Chef Heinz-Martin Humme und den Ex-Vorstand Karl-Heinz Stiegemann. Beide waren im Zuge der Pooth- Affäre entlassen worden.

Gutachten zufolge sollen Humme und Stiegemann die Darlehen an Pooths Firma Maxfield ohne ausreichende Prüfung vergeben haben. Bei der Kreditvergabe ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Korruptionsverdachts. Pooth soll sich mit teuren Geschenke für die Darlehen „bedankt” haben.

Unterdessen wehrt sich Ex-Vorstand Stiegemann gegen seine fristlose Entlassung. Sein Mandant habe Klage beim Landgericht Düsseldorf eingereicht, sagte sein Anwalt Wolfgang Rebel in Köln auf Anfrage.

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