Aachen - Polonicus-Preis: Im Herzen Europas geehrt

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Polonicus-Preis: Im Herzen Europas geehrt

Von: Alexander Barth
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Sie setzen sich für die deuts
Sie setzen sich für die deutsch-polnische Verständigung ein: Bürgermeisterin Margrethe Schmeer (v. l.), Angelica Schwall-Düren, Polens Senatsvorsitzender Bogdan Borusewicz, Helena Miziniak, Krystyna Janda, Alfons Nossol, Wieslaw Lewicki und Olaf Müller (Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Vor 300 geladenen Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses ist am Wochenende der Polonicus-Preis 2012 verliehen worden.

Zum vierten Mal wurden mit Alfred Nossol, ehemaliger Erzbischof im oberschlesischen Oppeln, NRW-Europaministerin Angelica Schwall-Düren, Verbandsvertreterin Helena Miziniak und Schauspielerin Krystyna Janda Persönlichkeiten geehrt, die sich um den deutsch-polnischen Dialog und um die Integration polnisch stämmiger Menschen in Deutschland verdient gemacht haben.

Unter den Gästen waren neben zahlreichen Vertretern polnischer Organisationen auch Mitglieder des Europaparlaments, des NRW-Landtags sowie des Aachener Stadtrats, die allesamt von Bürgermeisterin Margrethe Schmeer begrüßt wurden. Das Ereignis hatte auch zahlreiche Medienvertreter aus dem Nachbarland nach Aachen gelockt, so waren gleich zwei Fernsehteams angereist.

Bei der Gala, die im Rahmenprogramm des Karlspreises stattfand, erhielten vier Menschen aus unterschiedlichsten Wirkungsbereichen die Polonicus-Skulptur aus der Hand von Wieslaw Lewicki. Der in Aachen lebende Präsident des Polnischen Kongresses, Dachverband der Polnischen Organisationen in Deutschland, würdigte das Engagement der Preisträger in deren Wirkungskreisen: „Sie haben sich mit viel Herz und Einsatz um das Wohl der Auslandspolen verdient gemacht. Dafür möchten wir sie hier, im Herzen Europas, auszeichnen.”

Erzbischof Nossol wurde für seine Verdienste um die deutsch-polnische Versöhnung geehrt. Ministerin Angelca Schwall-Düren erhielt den Preis für ihre Bemühungen um den Dialog zwischen den Nachbarländern. Die in England lebende Helena Miziniak wurde für als treibende Kraft der europaweit aktiven Organisation Polnisch stämmiger geehrt. Viel Applaus gab es auch für Krystyna Janda, gefeiert als „erste Dame” des polnischen Theaters und Films. Sie nahm den Preis als Botschafterin der Kultur in Europa entgegen. Bogdan Borusewicz, Vorsitzender des Polnischen Senats, erhielt außerdem die Verdienstmedaille der Polonia-Organisation.
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