Aachen - Polizei stoppt Transporter mit 200 Kilo Gammelfleisch auf der A44

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Polizei stoppt Transporter mit 200 Kilo Gammelfleisch auf der A44

Von: red/pol
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Gammelfleisch
Der 45-jährige Fahrer transportierte insgesamt 200 Kilo Gammelfleisch. Symbolbild: dpa

Aachen. Beamte der Bundespolizei Aachen haben am Dienstagnachmittag eine ungewöhnliche Entdeckung auf der Autobahn 44 am Grenzübergang Lichtenbusch gemacht. In einem Transporter fanden sie 200 Kilogramm Fleisch- und Fischwaren - und zwar ungekühlt und im Begriff, zu verderben.

Die Streife der Polizei kontrollierte das Fahrzeug, nachdem es aus Belgien über die Grenze nach Deutschland gefahren war. Was die Beamten dort fanden, sorgte laut Polizeibericht für Kopfschütteln. Der 45-jährige Fahrer transportierte insgesamt 200 Kilogramm Fleisch, darunter Rind- und Pferdefleisch sowie diverse Fischsorten und Shrimps - und zwar bei ausgeschalteter Kühlanlage.

Die Polizisten informierten das Veterinäramt in Aachen, das mit einem Kontrolltrupp zur Begutachtung des Fleisches anrückte. Die Experten stellten fest, dass die sogenannte Kühlkette eindeutig unterbrochen war. Da folglich nicht auszuschließen war, dass beim Verzehr des bereits aufgetauten Fleisches gesundheitliche Gefahren drohten, wurde es beschlagnahmt und vernichtet.

Der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelhygienegesetz verantworten. Zudem war er nicht berechtigt, nach Deutschland einzureisen, was eine weitere Anzeige nach sich zog.

In einer ersten Fassung des Artikels stand, der Vorfall habe sich am Montag ereignet. Tatsächlich wurde der Transporter am Dienstag gestoppt.

 

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