Gerolstein/Mönchengladbach - Polizei fährt junge Britin „nach Hause”

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Polizei fährt junge Britin „nach Hause”

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Gerolstein/Mönchengladbach. Mit einer wahren „Streifenwagen-Stafette” hat die Polizei in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine 17 Jahre alte Britin aus einer misslichen Lage befreit.

Die junge Frau wollte eigentlich am Sonntag nach einem Tagesausflug in Bonn mit dem Zug zurück zu ihrem in Mönchengladbach lebenden Vater reisen. Auf dem Bahnhof wies sie ein Mitreisender aber in den falschen Zug, wie die Polizei im rheinland-pfälzischen Daun am Montag mitteilte.

Statt ins „heimische” Mönchengladbach brachte sie die Bahn nach Gerolstein in die Eifel. Ohne Geld und Ausweis stand die junge Frau, nur in leichter Sommerbekleidung, hilflos am Bahnsteig. Der Akku des Mobiltelefons war leer und der letzte Zug zurück längst abgefahren. Zu allem Überfluss war ihr Rückflug nach England bereits für den frühen Montagmorgen gebucht. In ihrer Verzweiflung wandte sich die Britin an die Polizei.

Dort bewiesen die mitfühlenden Beamten einigen Einfallsreichtum und organisierten den Rücktransport nach Mönchengladbach - mit verschiedenen Streifenwagen. Von Reviergrenze zu Reviergrenze brachten Beamte während ihrer Streifenfahrten die junge Frau wie bei einem „Staffellauf” sicher zurück nach Mönchengladbach.

„Da gab es einiges zu organisieren”, sagte ein Polizeisprecher. Wie viele Streifen die 17-Jährige nach Hause brachten, war indes nicht mehr zu ermitteln. „Aber mehr als zehn waren es sicher”, sagte der Sprecher.
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