Düsseldorf - Polizei baut Beratungsangebot für Opfer von Straftaten aus

Polizei baut Beratungsangebot für Opfer von Straftaten aus

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Polizei baut ihr Beratungsangebot für Opfer von Straftaten aus. Ab sofort informierten Einsatzkräfte schon bei der Anzeigenaufnahme darüber, wie Entschädigungsansprüche möglichst schnell und unkompliziert geltend gemacht werden können.

Dies sagte Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Freitag in Düsseldorf. „Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch wahrnehmen”, fügte Wolf hinzu.

Im sogenannten Adhäsionsverfahren könnten Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz nach einer Straftat direkt im Strafverfahren geltend gemacht werden und nicht erst später vor einem Zivilgericht. Voraussetzung dafür sei ein entsprechender Antrag, den der Betroffene „am besten direkt bei der Anzeigenaufnahme ausfüllt”, betonte der Minister.

Darüber informiere die Polizei das Opfer, das beispielsweise einen Nasenbeinbruch erlitten hat und dessen Kleidung bei der Tat zerrissen wurde. Das gleiche gelte bei Diebstählen oder Wohnungseinbrüchen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert